Modellbahn Spur-N


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Wie schon im Blog „Reminiszenzen oder das Kind im Manne“ vermerkt, habe ich ein altes Hobby wiederbelebt. Ich habe die Modelleisenbahn nach 45 Jahren Abstinenz wieder für mich entdeckt und war sofort gefesselt. Dies ist auch der Grund warum ich wieder begonnen habe mich in die Thematik einzulesen. Dabei waren und sind mir vor allem die Schriften aus der Verlagsgruppe Bahn eine mehr als hilfreiche Lektüre. Vor allem die monatlich erscheinende Zeitschrift MIBA mit ihren zahlreichen Sonderpublikationen wie MIBA spezial, MIBA Modellbahn Praxis, MIBA Kompakt, MIBA Anlagen, oder der  MIBA -Report der sich mit den Vorbildern auseinandersetzt, aber auch die Werke aus der Reihe Modelleisenbahner und hier vor allem die Serie Modellbahn Schule liefern mir wertvolle Informationen. Da ich aber ja aus Platzmangel keine H0 (Halb Null – Maßstab 1:87) planen und betreiben kann, habe ich für mich entschieden, der Spur-N (Maßstab 1:160 – gilt vor allem in Europa, USA u. Südamerika, wohingegen in Großbritannien der Maßstab 1:148 und in Japan der Maßstab 1:150 Verwendung finden) den Vorzug zu geben. Etwa halb so groß wie H0, aber dennoch größer als die Spur TT (Table Top -> Maßstab 1:120) bzw. Z (Maßstab 1:220).

Aus diesem Grund gehören auch die Zeitschriften N Time! sowie die Publikation NBahn Magazin zu meiner Lektüre.

Eines fiel mir aber sofort bei der Lektüre der diversen Zeitschriften auf: Immer wieder tauchte hier der Name Josef Brandl auf wenn es darum ging, phantastische und unglaubliche Modellbahnanlagen zu beschreiben. Grund genug für mich, dem näher nachzugehen. Ich staunte nicht schlecht als ich bemerkte wieviele Publikationen sich eigentlich mit seinen Werken befassen. Gibt man seinen Namen in der allgegenwärtigen Suchmaschine Google ein, wird einem gleich eine Trefferzahl von ungefähr 400.000 angezeigt. Sicher, nicht alle Treffer haben mit diesem Herrn Brandl zu tun, aber schon auf der ersten Seite wird man schier erschlagen von der Vielfalt.

Deshalb begann ich die verschiedenen Beiträge zu lesen und wurde immer mehr von seiner Akribie, man kann fast sagen Besessenheit, fasziniert. Also mussten auch Publikationen die sich mit seinen Anlagen beschäftigen in meinen Fundus aufgenommen werden. Auf der Suche nach Büchern, Zeitschriften über ihn fand ich heraus, dass die Verlagsgruppe Bahn ihn sogar in einer eigenen Rubrik bzw. Serie führt, die sich, wie sollte es auch anders sein, Brandls Traumanlagen nennt. Spontan habe ich mich dazu entschlossen hier einmal zu stöbern und dabei konnte ich bei drei Ausgaben nicht widerstehen. Es werden aber sicherlich auch noch die restlichen elf Zeitschriften Eingang in mein Konvolut finden. Diese drei Zeitschriften aber möchte ich euch jedoch auch nicht vorenthalten, es handelt sich um die Ausgaben

Ein Blick in die jeweilige Vorschau lohnt sich auf jeden Fall, glaubt mir.

Wenn man sich mit der Thematik Modellbahn auseinandersetzen will, sucht man heute natürlich hauptsächlich im Internet nach Informationen. Dabei gibt es auch eine Unzahl von Foren, die sich mit damit befassen, ebenso wie unzählige Facebook-Gruppen, manche klein, manche mit einer beachtlichen Zahl von Mitgliedern. Ich möchte hier ein Forum besonders hervorheben:

Stummis Modellbahnforum

Dieses Forum, gegründet von Ralf Stumm, zählt derzeit ca. 21.400 Mitglieder und weist 1.350.000 Beiträge in über 89.490 Themen auf. Interessant an diesem Forum finde ich die Untergliederung in die unterschiedlichen Bereiche, wie z.B. Präsentationen, der sich wiederum in die Unterforen Meine Anlage, Meine Module u. Segmente, Meine Teppichbahn u. Meine Dioramen untergliedert. Im Allgemeinen Bereich werden alle Themen aller Maßstäbe behandelt und der Technik Bereich befasst sich mit den Grundlagen, der Digitaltechnik, Soft- u. Hardware, Elektrik und Elektronik, Um- bzw. Eigenbauten und Reparaturen. Selbstverständlich darf in so einem Forum eine Rubrik Anlagenbau und -planung nicht fehlen.

Liest man sich durch die einzelnen Forenbeiträge wird man mit wirklich großartigen Berichten über die Entwicklung bis hin zum Betrieb der diversen Anlagen der Forenmitglieder belohnt. Es finden sich hier fantastische, bis ins kleinste Detail ausgestaltete Anlagen, deren Bau und voraussichtliche Fertigstellung nicht in Monaten, sondern in Jahren gemessen wird. Man kann es kaum glauben, wie viel Energie und Enthusiasmus die Schöpfer solcher Anlagen in sie investieren.

Vor allem eins darf nicht unerwähnt bleiben: Hat man eine Frage und stellt diese in der entsprechenden Rubrik, dauert es nicht allzulange und man bekommt eine treffende Rückmeldung. Die Forenteilnehmer hier sind mehr als kompetent und vor allem wirklich sehr freundschaftlich einem jeden neuen Mitglied gegenüber. Ich konnte feststellen, dass sich viele Teilnehmer auch schon privat, eben aufgrund ihrer Teilnahme am Forum, näher gekommen und so Freundschaften entstanden sind.

In diesem Blog möchte ich ganz einfach ab und an meine Erfahrungen und Entwicklungen im Bereich der neuen alten Begeisterung für die Modellbahn festhalten. Wenn ich damit vielleicht jemand das Hobby ebenfalls schmackhaft kann, sehr gut, wenn nicht, tja dann halt leider nicht.

Von Zeit zu Zeit werde ich hier auch einige Tipps & Tricks posten wie man etwas gestalten kann, sei es landschaftlich, sei es Gebäudetechnisch, das Rollmaterial oder das Schienenmaterial betreffend, sei es was auch immer, Hauptsache es steht im Zusammenhang mit der MoBa (Modellbahn).

Tipp 001

Beginnen möchte ich hier mit einem Beitrag des Autors Jörg Chocholaty (übrigens ebenfalls ein mehr als bekannter Anlagenbauer mit zahlreichen Publikationen) aus der ModellbahnSchule 35, erschienen bei der VGBahn 2017, in dem er sich mit der Anfertigung von Schildern befasst, die nach der Behandlung durch ihn den Eindruck von alten Emailleschildern erwecken. Die Bilder (ebenfalls von Herrn Chocholaty aufgenommen) und den begleitenden Text darf ich mit freundlicher Genehmigung der VGBahn (vornehmlich Herrn Markus Tiedke) hier wiedergeben. Meinen Dank hierfür nochmal.